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Digitale Medien

In den 90er Jahren wurde der Mikrochip entwickelt und war der Beginn vieler Erfindungen, die heute Einzug in unseren Alltag gehalten haben. In Deutschland gibt es keine Person, die sich ohne erheblichen Umstand diesen Alltagsgegenständen entziehen kann. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass man nur das passende digitale Medium finden muss, um seine Zielgruppe zu erreichen. Da in Deutschland im Jahr 2018 84% der Bevölkerung das Internet nutzten und jeder Haushalt dazu verpflichtet ist, Rundfunkgebühren zu zahlen (man geht also davon aus, das jeder Bewohner eines Haushaltes mindestens Zugriff auf ein Radio hat), kann man theoretisch jede Person in Deutschland über digitale Medien erreichen.

Das Ziel in der Werbung ist nicht, wirklich jeden Menschen zu erreichen und die höchstmögliche Verbreitungsrate zu haben, sondern vielmehr das moderne, zeitgemäße Auftreten eines Unternehmens in der Öffentlichkeit zu optimieren.
Die Internet-Seite ist mittlerweile selbstverständlich wie eine Visitenkarte. Mindestens unterbewusst bewirkt eine bei Bedarf fehlende Internetseite (oder eben Visitenkarte) ein negatives Gefühl. Es entspricht nicht der Erwartung und bildet einen mentalen Stolperstein.

Digitale Medien eignen sich hervorragend, um neue Kunden zu akquirieren und sich zu Präsentieren. Die besonderen Vorteile bei digitalen Medien sind, dass sie zeitlich und räumlich unabhängig, verschleißfrei und abwechslungsreicher sind, sowie ein aktives Mitmachen bzw. eine direkte Aufforderung oder Teilhabe ermöglichen. Dazu kommt, dass digitale Medien schnell und kosteneffizient sind.

Das worldwideweb als Werbemittel ist mehr als der eigene Internetauftritt. Wenn die Corporate-Website steht und gepflegt wird, hat man ein effektives Instrument, um über das Internet entweder sein Image zu stärken oder an neue Kunden zu gelangen. Das Spektrum an Möglichkeiten ist enorm groß. Es ist daher ratsam, sich über diese potenziellen Werbemaßnahmen Gedanken zu machen und bei der Bearbeitung ein Konzept zu verfolgen. Dabei ist es nicht entscheidend, ob für Online-Marketing ein Anzeigenbudget bereitgestellt wird. Viel wichtiger ist das bewusste Handeln in der digitalen Welt. Im Gegensatz zum klassischen Offline-Marketing ist digitale Werbung immer messbar. Hier sind Erfolge und Misserfolge immer statistisch nachvollziehbar und korrigierbar.

Der Webserver dient zur dauerhaften Bereitstellung des Internet-Auftritts. Diese Computer sind über eine IP-Adresse (z.B. 192.168.0.1) im worldwideweb aufrufbar und reagieren ebenfalls auf Domains (z.B. www.google.de), welche über DNS (Dynamic-Name-Server) umgeleitet werden. Aus technischer Sicht ist es sehr empfehlenswert, einen Webserver extern bei einem Dienstleister mit entsprechender Infrastruktur zu betrieben. Hier entstehen laufende monatliche Kosten, ähnlich wie bei einem Handy-Vertrag. Die Wahl des Dienstleisters ist von den Vorgaben abhängig – hier steht das Kosten-Nutzen-Verhältnis absolut im Vordergrund.

Viele Menschen nutzen soziale Netzwerke um sich auszutauschen. Man kann sozialen Netzwerken verschiedenen Nutzergruppen zuweisen, allerdings empfiehlt es sich, alle Kanäle zu bedienen und dadurch eine möglichst große Zahl an potenziellen Kunden zu erreichen. Die Kommunikationsart auf diesen Websites funktioniert anders, als in der Werbesprache üblich. Man tritt dem Kunden hier auf Augenhöhe entgegen und kommuniziert persönlich und umgangssprachlich.

Fotogalerien und Downloads sind besondere Sektionen auf Websites, da hier große Datenmengen transportiert werden. In diesen Sektionen kann schnell das Limit von Plattformen und Webservern erreicht werden – außerdem muss beachtet werden, dass bestimmte Funktionen (z.B. Login oder vorherige Bezahlung) hier zusammenfließen können. Der Nutzen dieser Bereiche dient fast ausschließlich dem User und hat nur geringe Auswirkungen auf die Auffindbarkeit bei Suchmaschinen.

Die Suchmaschine Google ist ein unumgänglicher Anbieter, wenn man seinen Internet-Auftritt veröffentlichen, verbreiten und erfolgreich betreiben will. Grundlegend bietet Google einige kostenfreie Tools, um die Auffindbarkeit zu verbessern, die eigene Präsenz zu analysieren und Optimierungen vorzunehmen. Außerdem besteht über Google Ads die Möglichkeit, die Aufmerksamkeit ausgewählter User über Anzeigenschaltungen zu bekommen.

Wenn ein Unternehmen auf seiner Website mit erfolgreich abgeschlossenen Projekten werben möchte, dient dazu die Sektion Referenzen. In einem Portfolio kann durch Professionalität, Seriosität und Authentizität das Vertrauen zum Kunden aufgebaut werden. Referenzen wirken sich ebenfalls positiv auf Suchmaschinen aus.

Das worldwideweb bietet viele Branchen-Portale, auf denen eine kategorische Übersicht von Anbietern für den jeweiligen Kundenbedarf gebündelt vorzufinden ist. Viele dieser Portale arbeiten automatisch (Suchalgorithmen sammeln die Daten), so dass eine Platzierung nach Indexierung nicht manuell vorgenommen werden muss. Für einen möglichst guten Auftritt auf solchen Portalen sollte auch dieses Feld des Internets manuell gepflegt und geprüft werden.

Um Inhalte auf Internetseiten nur einem bestimmten Nutzerkreis zur Verfügung zu stellen, können Inhalte in einem geschützten Bereich bereitgestellt werden. Dieser Bereich ist nur Personen mit bestimmten Voraussetzungen zugänglich (z.B. Kundennummer, Login, etc.). Wenn auf einer Website sensible Kundendaten bereitstehen, darf das nicht öffentlich geschehen. Ein weiterer Nutzen von versteckten Bereichen ist der Schutz vor Wissensweitergabe an Mitbewerber.

Facebook, YouTube und WhatsApp sind die weltweit meist genutzten sozialen Medien (statista.com, 2019). Je nach Zielgruppe gibt es alternative soziale Medien, mit denen man eine bessere Performance der Unternehmenswerbung erreichen kann. Wenn die kampagnenbezogene Zielgruppe definiert ist, können die Zielplattformen abgeleitet und entsprechende Konzepte erstellt werden. Bei sozialen Medien ist die besondere Kommunikationsart zu beachten, sowie eine wirklich kontinuierliche Betreuung und Pflege der Auftritte in den sozialen Medien. Besonders für diese Plattformen ist, dass Kampagnen in diesen Medien in organischer oder bezahlter Reichweite gemessen werden.

Damit die Website den Informationsgehalt bestmöglich transportieren kann, sollte definiert werden, was auf der Website angeboten wird. Auch hier gilt der Designleitsatz „Form follows function“ (im Deutschen: „Form folgt Funktion“) und es wird über das Angebotsspektrum indirekt konkretisiert, wie der Internet-Auftritt aufgebaut sein muss. Das Angebot auf der Website ist sehr wichtig für die Auffindbarkeit über Suchmaschinen.

Die ursprüngliche Suchmaschine hat sich zu einem unvorstellbar großen Unternehmen entwickelt. Der Mutterkonzern Alphabet Inc. betreibt viele Dienste, welche fast jeder Mensch heutzutage bewusst und unbewusst nutzt. Bei diesen Diensten und Plattformen kann durch ein Werbebudget gezielt die Frequenz der eigenen Werbung stark gesteigert werden.

Man sollte den Internet-Auftritt von Beginn an auch langfristig betrachten. Das digitale Medium Internet ermöglicht eine besondere Schnelligkeit. Um keine unnötigen Umwege einzuschlagen, sollte definiert werden, was der Nutzen der Website sein soll und später werden kann. Diese Entscheidung ist ausschlaggebend für die Wahl der Plattform. Die Plattform ist die technische Basis für die Darstellung von Inhalten im Internet und ist unabhängig von der Gestaltung. Bei der Plattform oder dem System eines Internet-Auftritts ist nur die technische Art und Weise, also der Funktionsumfang, relevant. Der einfachste Weg für die Realisierung ist ein statischer, technischer Aufbau. Wenn die Website regelmäßig um neue Inhalte erweitert werden soll, oder der Inhalt sich kontinuierlich ändert, empfiehlt sich ein Content-Management-System. Es gibt viele vorgefertigte CMS, welche eine Integration von Inhalten und Funktionen jederzeit mit überschaubarem Aufwand ermöglichen. Eine individuelle Programmierung ist die optimalste Art, einen Internet-Auftritt zu realisieren. Aber im Kosten-Nutzen-Verhältnis eher uninteressant. Alle Plattformen werden mit Programmiersprachen umgesetzt und über Webserver (Computer mit dauerhaften Internetzugriff) bereitgestellt.

In der digitalen Welt gibt es viele Mittel, um Kunden an ein Unternehmen zu binden. Je nach Unternehmen gibt es Optionen, dem Kunden einen Mehrwert zu geben, das Vertrauen zu steigern und die Nähe zum Unternehmen zu konzentrieren. Gerade für die langfristige Marketing-Planung ist es wichtig, die entsprechenden Mittel und Maßnahmen zu nutzen und wenig Verlust von Bestandskunden zu haben.

Die Gestaltung der Website liegt zunächst beim Ersteller. Das digitale Layout und das Corporate Design müssen harmonisch zusammenspielen. Es gibt essentielle Richtlinien, die eingehalten werden sollten, um die Erwartung des Users zu erfüllen. Außerdem muss die Identität, Farb- und Darstellungswelt des Unternehmens adaptiert werden.

Die ständig erweiterten Suchalgorithmen für Plattformen und Suchmaschinen im Internet, die stetige Bewegung und Entwicklung von Mitbewerbern, sowie der Wandel von Zielgruppen führen dazu, dass die Präsenz im worldwideweb dauerhaft und regelmäßig kontrolliert und ggf. verbessert werden muss.

Die Struktur einer Internetseite muss einerseits den gesamten Informationsgehalt transportieren, andererseits muss sie dem User auch ermöglichen, korrekt und leicht durch die Website zu navigieren und die gesuchte Information schnell auffindbar machen.

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