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Analoge Medien

Mit diesen drei Essenzen, dem Namen, dem Logo und der Farbgebung kann ein Unternehmen an die Öffentlichkeit treten. Man spricht hier von Marketing „Above-the-line“ – das ist eine Bezeichnung für klassische Werbewege. Der nächstwichtige Schritt für das Auftreten in der Öffentlichkeit und bei der Zielgruppe besteht in der Offline-Präsentation. Auch ein Unternehmen, welches seine Produkte oder Dienstleistungen rein digital - also online - anbietet, braucht einige analoge Medien zur Selbstdarstellung. Die analoge Darstellung eines Unternehmens lässt sich in vier Sparten teilen: Kommunikationsmittel, Außendarstellung, Veranstaltungen und Anzeigen. Die Bestandteile der Sparten werden im Folgenden beschrieben. Ein Unternehmen muss nicht alle Bestandteile der Bereiche bedienen (Bsp.: Ein Online-Shop für die DACH-Region braucht keine Anzeigenschaltung in regionalen Magazinen). Es gilt individuell zu analysieren und zu definieren, welche Bausteine relevant und wichtig sind und wann diese zeitlich umgesetzt werden müssen.

Die Möglichkeit, sein Branding auf die eigenen Produkte zu bringen, sollte genutzt werden. Als Hersteller- und Dienstleisterhinweis, als Marke oder zur Information und Selbstdarstellung des Unternehmens. Das Format des Aufklebers ist abhängig vom Einsatzzweck und auch die Art des Klebeprodukts ist von diversen Faktoren ausgehend auszuwählen. Beispiele für besondere Arten klebender Druckerzeugnisse sind Etiketten auf Rolle, Doming-3D-Aufkleber mit haptischer Raffinesse oder Siegel.

Ähnlich der Zeitungen haben sich regional oft auch Zeitschriften bzw. Magazine etabliert. Diese regionalen Hefte haben einen kommerziellen Hintergrund. Sie finanzieren sich durch Werbung. Auch wenn in diesen Medien oft ein extrem hoher Anzeigenanteil herrscht, ist der Wert dieser Magazine – besonders für Werbetreibende - vorhanden.

Druckerzeugnisse mit ausführlicher Beschreibung der Philosophie, Tätigkeiten, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens sind Prospekte. Das Format ist frei bestimmbar und wie beim Flyer abhängig von dem Inhalt. Die meisten Prospekte werden zwischen den Formaten DIN A5 und DIN A3 (unabhängig von Quer- oder Hochformat) hergestellt. Eine grundlegende Kategorisierung findet in den Klassen „Produktprospekt“ und „Imageprospekt“ statt. Ein ausführliches und umfangreiches Produktprospekt wird auch als Katalog bezeichnet. Es gilt individuell zu erörtern, welche und wie viele Arten von Prospekten benötigt werden. Die Auflage definiert sich durch den Einsatzzweck.

Zeitungen haben eine lange Geschichte und ihren Ursprung in der Zeit Caesars (59 v. Chr.) unter dem Namen „Acta diurna“ (Tagesgeschehen). (Wilke, 2008) In dem meist täglich erscheinenden Medium gibt es verschiedene Arten eine Werbeanzeige zu platzieren. Idealerweise wird mit der Redaktion kommuniziert, ob die Möglichkeit einer redaktionellen Berichterstattung besteht und in welchem Umfang diese geschehen kann. Gern gesehen sind aufbereitete Pressemeldungen, sie werden den verschiedenen Redaktionen zur Verfügung gestellt und dienen entweder zur Grundinformation des Journalisten oder zum direkten Abdruck.

Die klassische Variante des Printmediums ist der Flyer. Dieser kann anonym übertragen (z.B. durch Auslegen an einem Ort) oder persönlich als erweiterte Erinnerungsstütze übergeben werden. Der Flyer ist eine Werbebotschaft und wird umgangssprachlich auch als Flugblatt oder Handzettel bezeichnet. Die einfache Umsetzung erfolgt in der Regel zwischen den Formaten DIN A5, DIN lang und DIN A6 (Postkarte). Es gibt ausgeklügelte Falttechniken, mit denen der Flyer erheblich an Prägnanz gewinnen kann. Die Form des Druckerzeugnisses ist abhängig von der Information und der Informationsvielfalt, die abgebildet werden soll.

Zustellungsunternehmen wie die Deutsche Post, City-Post oder als Zeitungsbeilagen bieten die Möglichkeit, nach bestimmten Kriterien definiert Werbematerial zu verbreiten. Häufig sogar mit demografischen Optionen. Diese Art der Werbung wird gesondert produziert und dem jeweiligen Zusteller angeliefert. Es ist besonders zu beachten, dass es hierbei einige gesetzliche Vorschriften und ausgeschriebene Anforderungen und Richtlinien der Zusteller gibt.

Der Schriftverkehr findet heutzutage häufig digital statt. Allerdings wird auch immer noch über Briefverkehr korrespondiert - manchmal sogar zwingend. Anfragen, Antworten, Angebote und Rechnungen sind nur wenige Beispiele für Schriftverkehr auf Unternehmensebene. Der Briefbogen spiegelt das Corporate Design wider. Briefbögen werden nach DIN5008 erstellt und digital in der Software hinterlegt oder als Druckerzeugnis dem Drucker zugeführt. Für einige Korrespondenzarten gibt es Vorschriften und Richtlinien, welche Informationen erforderlich sind. Dazu werden dann individuell die Inhalte des Schreibens hinzugefügt und anschließend übermittelt (per Post, E-Mail, Fax oder ähnlichem).

Die Straßenwerbung hat einige Parallelen zur Bannerwerbung. Hier wird die Möglichkeit genutzt, in einem bestimmten Radius oder Einzugsgebiet auf sich aufmerksam zu machen. Ob inhaltlich mit dem Dienstleistungsspektrum, Angeboten oder der Bekanntmachung bestimmter Botschaften wie Veranstaltungen.

Das wichtigste Kommunikationsmittel für den Kontakt sind Visitenkarten / Besuchskarten. So wird dem Interessenten der Kontaktaufbau erleichtert. Sobald ein persönlicher Kontakt für das Unternehmen stattfindet, hilft die Visitenkarte als Erinnerung an das Gespräch und dient der Speicherung und Übergabe der Kontaktmöglichkeiten. Das gilt für interne Kontakte zu Dienstleistern und Lieferanten, wie auch für die Außendarstellung zu Kunden. Mit dem ersten Betrachten vermittelt die Visitenkarte das Corporate Design des Unternehmens und enthält alle notwendigen Daten zur Kontaktaufnahme.

Klassische Promotion findet man an Orten mit hohem Menschenaufkommen. Mit einer Promo kann ein Unternehmen an einem großen Zusammenkommen von Personen - ob zielgerichtet, zufällig oder regional – teilhaben. Eine Promotion-Aktion hat in der Regel die Besonderheit, eine möglichst kleine Fläche möglichst auffällig zu besetzen. Promotion ist eine aggressive Art, Aufmerksamkeit zu erlangen. Daher agieren viele Promoter sehr sympathisch und freundlich. Die Reaktionsquote hängt vom Konzept ab, ist aber in der Regel sehr gering.

Ein Geschenk für Kunden (auch „Give-away“ genannt – zu Deutsch: „Mitgebsel“) ist zwar nicht wichtig, verbindet aber viele gute Eigenschaften. Es wird ähnlich wie bei der Visitenkarte an den Kontakt erinnert, es dient zur Kontaktdatenweitergabe und kann neue Kunden generieren, die das Mitgebsel bei bestehenden Kunden entdecken. Außerdem ist es ein positiver psychologischer Effekt, der durch die Geschenkübergabe stattfindet. Dies belegt Stefan Klein in seinem Werk „Sinn des Gebens“: Auf längere Sicht haben diejenigen Menschen Erfolg, die sich um das Wohl anderer bemühen.

Für Unternehmer mit regionaler Zielgruppe sind - je nach Gebiet - Veranstaltungen im Ort Pflichtveranstaltungen. Es herrscht wenig Konkurrenzaufkommen und ein breit gefächertes Besucherspektrum. Ähnlich wie lokale Anzeigenschaltungen in regelmäßigem Intervall steht die Anwesenheit auf lokalen Veranstaltungen besonders für eine spezielle Kundenbindung. Bei Bestandskunden löst man durch ein Wiedersehen ein positives Gefühlt aus, bei kurz oder langfristigen Neukunden aktiviert man die Erinnerung, bei Bedarf eines Produkts oder einer Dienstleistung, der passende Ansprechpartner dafür zu sein.

Ähnlich der Fahrzeugbeschriftung ist das Auftreten der Mitarbeiter ein wichtiger Faktor. Zwei wichtige Eigenschaften bringt eine solche Bekleidung. Die Mitarbeiter bekommen berufsspezifische, wichtige Kleidung (Schutzkleidung, Kochschürze etc.) und diese stärkt außerdem noch das Teambuilding und damit auch das Wohlgefühl der Mitarbeiter. Außerdem wird auf das Unternehmen aufmerksam gemacht und so können neue Kunden geworben werden.

Ähnlich Messen sind Ausstellungen zeitlich begrenzte Veranstaltungen. Eine Ausstellung hat im Gegensatz zur Messe den Schwerpunkt auf die Präsentation der Produkte oder Dienstleistungen. Ausstellungen dienen zur Information, nicht zum direkten Verkauf.

Eine zeitlich begrenzte Möglichkeit auf Dienstleistungen, Events oder Angebote aufmerksam zu machen, ist das Aufhängen von Bannern. Diese werden auf haltbarer PVC-Folie oder winddurchlässigem Mesh-Gewebe hergestellt und können fast überall aufgestellt bzw. aufgehangen werden. Diese Materialien haben den Nachteil, relativ schnell an Qualität zu verlieren. Daher sind Banner hauptsächlich für eine kurze Zeitspanne nützlich. Auch ist zu berücksichtigen, dass solche Werbenutzen meist einer Genehmigungspflicht unterliegen.

Messen eignen sich hervorragend für Imagepflege und Produktvorstellungen. Man stößt auf eine optimal passende Zielgruppe und hat somit weniger Streuverlust durch Interessenmangel von Passanten. Die Besucher von Messen sind meist aufgeschlossen und lassen sich schnell auf Neues ein, da eine Messe dafür besucht wird. Allerdings zeichnet sich hier ein hohes Mitbewerberaufkommen, sowie die individuelle Eingeschränktheit besonders aus.

Findet die Dienstleistung der Mitarbeiter vor Ort beim Kunden statt oder stellt der Arbeitgeber Firmenfahrzeuge zur Verfügung (unabhängig davon, ob das Fahrzeug privat oder beruflich benutzt wird), ist es sinnvoll, diesen Faktor nicht nur steuerlich zu berücksichtigen, sondern den weiteren Nutzen der „rollenden Werbeflächen“ wahrzunehmen. Die Fahrzeugbeschriftung kann auffällig, sollte aber nicht zu detailliert sein, da - ähnlich wie bei Plakaten – die Betrachtungszeit der Zielgruppe sehr kurz ist.

Auf Aktions-Events bietet sich die Möglichkeit, neue Kunden direkt kennenzulernen. Außerdem hat man die Chance, an zielgruppengerichteten Veranstaltungen zu partizipieren. Auch bietet sich hier oft die Gelegenheit, seine Produkte direkt vorzuführen. Der Aufwand hinter so einem Event ist viel überschaubarer als bei eigenen Planungen, da die Organisationplanung wegfällt. Problematisch sind bei Aktionen in der Regel der starke Konkurrenzkampf und die Eingeschränktheit bei der individuellen Darstellung.

Eine Niederlassung sollte erkennbar machen, welches Unternehmen sich in der Immobilie befindet. Branchenspezifische Merkmale sollten auf jeden Fall in Anspruch genommen werden. Die Immobilienbeschriftung kann mit Schildern am Gebäude, auf dem Grundstück und der Zufahrt umgesetzt werden. Der Extravaganz sind hier kaum Grenzen gesetzt. Das Logo und der Name sollten in der Gebäudebeschriftung zu sehen sein. Sie dient primär den Kunden und Lieferanten, um den Weg zu finden. Häufig wird auch das Dienstleistungsspektrum mit abgebildet. Aber auch die Marktetablierung vor Ort gegenüber den Mitbewerbern wird dadurch unterstützt. Je nach Lage können auch neue Kunden generiert werden, indem diese durch die Außenbeschriftung am Gebäude auf das Angebot und das Unternehmen aufmerksam gemacht werden (bspw. an einer viel befahrenen Straße). Lokale Unternehmen und Geschäfte mit Laufkundschaft sollten auch auf eine ansprechende Schaufensterdekoration achten, um die Leute optimal abzuholen und fangen zu können.

Es ist nicht zu vernachlässigen, dass Kunden sich innerhalb der Räume wohl fühlen sollen. Das beginnt bei der Innenarchitektur und -Ausstattung der Arbeitsplätze und der Verkaufsflächen. Dekorative Gegenstände sollten das Corporate Design auffangen und spiegeln. Häufig wird auch innerhalb der Gebäude Beschriftungstechnik verwendet, um Aufenthaltsbereiche zu schmücken und mindestens unterbewusst ein Wohlgefühl und eine Bindung hervorzurufen.

Es gibt viele Zwecke für eine Veranstaltung innerhalb der Geschäftsräume. Eine Eröffnungsfeier, ein Jubiläum, eine Schulung, eine Informationsveranstaltung oder die Einführung eines neuen Produkts können Anlässe für ein solches Event sein. Abhängig von der Art der Veranstaltung ist der nötige Werbeumfang. Wie jedes Event muss so eine Aktion genau konzipiert und im Vorfeld beworben werden. Das Aussehen der Veranstaltung muss erstellt und produziert werden und die Agenda vor und hinter den Kulissen muss bestimmt sein.

Fachpresse zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass sie nicht an eine Region gebunden ist, sondern an ein Thema. Dadurch entfällt natürlich der lokale Streufaktor. Die Fachpresse oder themenspezifische Magazine sind auch nur für einen kleinen Kreis von Unternehmen relevant. Die Fachpresse ist aber dennoch ein wichtiges und effektives Mittel, um sich wirklich von Mitbewerbern abzuheben. Allerdings sind die Voraussetzungen dieses Mediums sehr hoch. Ein Weg, sich in der Fachpresse zu zeigen, sind Innovationen – z.B. eine Entdeckung, Entwicklung oder Erfindung.

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